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Besuch des Hospizdienstes Sögel

Am Montag, den 9. März, bekamen wir, die zehnten Klassen, besonderen Besuch:

Mitarbeitende des Hospizdienstes Sögel kamen an unsere Schule, um mit uns einen Projekttag zum Thema Hospizarbeit, Sterben und Trauer zu gestalten. In mehreren Workshops erhielten wir einen Einblick in ihre Arbeit und konnten uns mit einem Thema beschäftigen, über das im Alltag oft nur wenig gesprochen wird.

Zu Beginn stellten sich die Mitarbeitenden vor und berichteten von ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Hospiz. Dabei erklärten sie uns auch, was Hospizarbeit überhaupt bedeutet und worin der Unterschied zwischen einem Hospiz und einer Palliativstation im Krankenhaus liegt. Während es im Hospiz vor allem darum geht, schwerkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein möglichst würdiges und ruhiges Umfeld zu bieten, ist eine Palliativstation Teil eines Krankenhauses und stärker medizinisch ausgerichtet.

Im weiteren Verlauf der Workshops sprachen wir darüber, wie Menschen mit dem Tod umgehen können und was alles dazugehört, wenn jemand stirbt. Die Mitarbeitenden erzählten offen von ihrem Alltag: von Momenten, in denen sie stark sein müssen, aber auch von Situationen, die sie selbst berühren oder zum Nachdenken bringen. So konnten wir uns besser vorstellen, wie ihre Arbeit aussieht und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Außerdem beschäftigten wir uns mit dem Sterbeprozess. Dabei erfuhren wir, was in dieser Phase im Körper passiert und wie Angehörige sowie Pflegekräfte Menschen in dieser Zeit begleiten können.

Neben den Gesprächen gab es auch praktische und kreative Aufgaben: Jeder von uns bekam eine kleine Box, die wir individuell gestalten konnten. Diese Box soll eine Art „Trostbox“ sein: Wenn es einem einmal nicht gut geht oder man traurig ist, kann man Dinge hineintun, die einem helfen oder Mut machen.

Zusätzlich erhielt jede Person einen Holzstern, den wir bemalen konnten. Manche gestalteten ihren Stern in Erinnerung an einen Menschen, dessen Tod sie besonders bewegt hat, andere hielten darauf Gedanken oder Gefühle fest. Anschließend wurden alle Sterne gemeinsam auf eine Holzpallette geklebt. Diese erinnert nun an den besonderen Projekttag und kann für viele auch ein kleiner Trost und eine Erinnerung sein.

Der Workshop war für viele von uns eine wertvolle Erfahrung, die zum Nachdenken anregt und bei der wir viel über den Umgang mit Tod, Trauer und Menschlichkeit gelernt haben.

Theresa und Emilie (10c)

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Das Gymnasium Werlte möchte ein Ort des Lehrens und Lernens, aber auch ein Ort der Begegnung und der Erfahrung sein. Die Kommunikation aller an Schule Beteiligten ist das Ziel des Gymnasiums Werlte. In diesem Sinne gilt für das Gymnasium Werlte die Aussage von Friedrich Dürrenmatt (1921-1990) als zentrales  Leitziel:

„Der schnellste Weg, um über eine Sache klar zu werden, ist das Gespräch.“

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