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Berlinfahrt 2026

Bericht Klassenfahrt Berlin Jahrgang 10

Vom 16. bis zum 20. März waren wir, der Jahrgang 10, auf unserer Abschlussfahrt in Berlin. Auf dieser Fahrt haben wir viel über die Geschichte von Berlin, über Politik und Kultur gelernt. Wir haben aber natürlich auch viel gemeinsam unternommen und gelacht. 

Am Montag sind wir gegen Nachmittag angekommen und haben unsere Zimmer bezogen. Am gleichen Abend folgte auf das Abendessen unser erster Programmpunkt, der Besuch des Brandenburger Tors. Als wir ankamen, war es schon dunkel, und es war ein sehr schöner Anblick, den wir nutzten, um zahlreiche Fotos zu machen. Danach folgte Freizeit, bis wir um 22 Uhr wieder in der Herberge sein mussten. Bis zur Nachtruhe haben wir Schüler dann alle gemeinsam „Werwolf“ gespielt.

Am nächsten Morgen ging es in aller Früh los, und der Jahrgang ist, geteilt in zwei Gruppen, entweder zur Bernauer Straße oder zum Bundesrat gegangen. Die Gruppe, die beim Bundesrat war, hat dort ein Planspiel, zum Thema „Wehrpflicht“ gemacht. Das Thema durften wir uns selbst aussuchen. Währenddessen haben die Teilnehmer der Führung an der Bernauer Straße viel über die Geschichte der Mauer gelernt, so berichteten sichere Quellen. Mittags haben wir uns alle am Stasigefängnis in Hohenschönhausen getroffen, und wurden dort nach Klassen in drei Gruppen unterteilt. Wir alle haben eine interessante und sehr ausführliche Führung durch die Bereiche und Gebäude bekommen. Die 10c hatte sogar das Glück, von einem ehemaligen Insassen durch das ehemalige Gefängnis geführt zu werden, was sicherlich sehr eindrucksvoll war. 

Nach einem selbstständigen Abendessen in der Stadt folgten unsere letzten Programmpunkte. Wir besuchten den Bundestag, wo wir zuerst ein Gespräch mit dem Vertreter von Gitta Connemann führen durften, der uns alle Fragen offen beantwortete. Dann ging es weiter zu einem Vortrag im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes, wo uns viel über den Saal und die deutsche Politik berichtet wurde. Als letzten Punkt des Abends sind wir dann auf die Kuppel gestiegen, wo sich uns ein unbeschreiblicher Ausblick auf Berlin bot.

Nach dem Dienstag, der eher politisch und geschichtlich orientiert war, ging es am Mittwochmorgen etwas entspannter mit einer Führung durch das Olympiastadion weiter. Wir durften sehr viele der Räume sehen, was sehr interessant und spannend war. Den Rest des Nachmittages hatten wir dann Freizeit, die viele von uns zum Shoppen in der „Mall of Berlin“ nutzten. Am Abend aßen wir alle gemeinsam in der Jugendherberge, und machten uns dann auf den Weg zum Improvisationstheater im Kesselhaus. Dort wartete eine Vorstellung der „Improvisionäre" auf uns. Die Vorstellung war sehr interaktiv, kreativ, aber auch lustig gestaltet. 

Donnerstag ging es dann mit Kultur weiter. Wir konnten entweder das Technische Museum oder das Jüdische Museum besuchen. Das Jüdische Museum war sehr informativ gestaltet. Sein dekonstruktivistisches Aussehen vermittelte automatisch eine angemessene Stimmung.

Nach einem freien Nachmittag trafen wir uns dann als Klassen und gingen essen. Die 10a und 10c aßen gemeinsam im Restaurant „Pirates" und die 10b bei „Peter Pane“. Nach dem Abendessen trafen wir uns in der Diskothek „Matrix“, um dort den letzten Abend noch einmal mit dem ganzen Jahrgang und den Lehrern zu genießen. 

Am Freitag fuhren wir dann alle müde, aber mit einem Kopf voller neuer, toller Erinnerungen und einem Koffer voller neuer Kleidung, zurück. Insgesamt war die Fahrt sehr entspannt, wir hatten viel Freizeit, haben gleichzeitig aber doch sehr viel über Berlin gelernt. Wir haben als Jahrgang sowie innerhalb der Klassen viel Zeit zusammen verbracht und es war eine wirklich schöne und unvergessliche Abschlussfahrt.

Vanessa Borgmann (10b)

 

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