Französisch
Das fachspezifische Fördermodul „Auffrischen und Wiederholen“ in den Jahrgängen 7/ 8 und 9/ 10 bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Basiskompetenzen im Fach Französisch zu reaktivieren und weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken, die die Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung nachhaltig unterstützen sollen.
In jedem Quartal werden eine bis zwei Teilkompetenzen des Unterrichtsfaches Französisch vertiefend behandelt. Inhaltlich orientiert sich das Fördermodul an den im Kerncurriculum vorgegebenen Themenfeldern; darüber hinaus sind auch individuelle Schwerpunktsetzungen möglich.
Die Unterschiede zwischen den Jahrgängen 7/ 8 und 9/ 10 ergeben sich aus den jeweils relevanten Themen sowie den Niveaustufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.
Quartal 1: Schreiben und Médiation/ Sprachmittlung
- Grammatik (z.B. Satzbau, Verbkonjugationen, Verwendung der Zeitformen)
- Strukturierungstechniken (Gliederung, Schreibplan…)
- Formulierungsstrategien
- Anwendung von Fehlerchecklisten und Selbstkorrekturverfahren
- Médiation/ Sprachmittlung: Selektion von Informationen, Strukturierung, sinnhafte Übersetzung
Quartal 2: Leseverstehen
- Strategien zur Wortschatzarbeit, z.B. Kontextualisierung unbekannter Wörter
- Lesetechniken (z.B. Strukturierungstechniken, Umgang mit unbekannten Texten…)
- Auswahl geeigneter Lesestrategien (selektives, globales oder detailliertes Lesen)
- Erkennen von Textsorten
Quartal 3: Hörverstehen / audiovisuelles Verstehen
- Auswahl geeigneter Hörstrategien (global, selektiv, detailliert)
- Notiztechniken und Erkennen von Signalwörter
- Begegnung mit Sprache im kulturellen Kontext, z.B. anhand französischsprachiger Musik
Quartal 4: Sprechen
- Recherche und Anwendung von Redemitteln
- kommunikative Strategien (Nachfragen, Umschreibungen, Strategien zum Zeitgewinn)
- rhetorische Mittel (Betonung, Sprechtempo, Blickkontakt)
- Interaktion mit Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, vor der Sprechprüfung gezielte Übungseinheiten zur kommunikativen Kompetenz einzuschieben, auch wenn diese nicht im Quartal vorgesehen waren.